Buttercremetorte

Mein Opa hat sich dieses Jahr zu seinem 77. Geburtstag von mir eine Buttercremetorte gewünscht. Bis dahin hatte ich mich nicht an so eine Torte heran getraut, bis ich ein super einfaches und schnelles Rezept dafür gefunden habe. Ich muss zugeben, dass hier auch ein bisschen geschummelt wird, da ein gekaufter Boden verwendet wird. Man kann sein Augenmerk aber dafür mehr auf die Dekoration richten und super schmecken tut er trotzdem.

Buttercremetorte

Rezept:

  • 1 Tortenboden (Wienerboden, 3 – lagig)
  • 1 l Milch
  • 3 Pck. Puddingpulver, Vanille, zum Kochen
  • 1 Pck. Puderzucker
  • 325 g Butter
  • 1 kleines Glas Erdbeermarmelade
  • Schokostreusel
  • Schokoladenblätter zur Deko
  • Schokobuchstaben und Zahlen zur Deko
  1. Von der Milch nehmt ihr ein bisschen ab zum Anrühren des Puddingpulvers (3 Pck.). Dann bringt ihr die Milch zum Kochen. Das angerührte Pulver wird in die kochende Milch gerührt und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Die Butter und den Puderzucker miteinander verrühren und in den erkalteten Pudding rühren.
  3. Eine Lage des Wienerbodens legt ihr auf eine Tortenplatte und bestreicht diesen mit etwas Erdbeermarmelade. Dann verteilt ihr etwas von der Buttercreme darauf. Die zweite Lage des Wienerbodens legt ihr oben drauf und bestreicht diese ebenfalls mit Marmelade und Buttercreme. Abschließend legt ihr die dritte Lage des Bodens oben drauf und bestreicht den Deckel mit Buttercreme. Einen weiteren Teil der Creme benutzt ihr um den Rand dünn damit einzustreichen, damit die Schokostreusel auch gut halten.
  4. Nun geht es ans Dekorieren. Die ganze Torte habe ich mit Schokostreuseln eingekleidet. Mit einer Spritztülle habe ich dann gleichmäßig ein paar Häubchen aus der restlichen Buttercreme verteilt und sowohl die Schokoblätter als auch die Schokobuchstaben und Zahlen angeordnet.

Mein Opa hat sich sehr gefreut und ich glaube, ich darf die Torte nächstes Jahr wieder backen 🙂

Motivtorte Herzform

Zum Valentinstag gab es dieses Jahr für meinen Mann eine Herztorte mit passendem Aufleger. Solche Herztorten kann man natürlich nicht nur für den Valentinstag backen, sondern auch zu jeder anderen Gelegenheit.

Motivtorte in Herzform

Als Grundlage habe ich mich für einen super saftigen Schokoladenkuchen entschieden, der auch noch mehr als schnell gebacken ist:

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Schokolade, zartbitter, mind. 70% Kakao
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung:

  1. Ihr schmelzt die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf und mischt diese Masse dann mit allen restlichen Zutaten.
  2. Den Teig gebt  ihr in eine gefettete Springform in Herzform und backt diesen 40 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze. Stäbchenprobe nicht vergessen.

 

Nachdem der Kuchen gut durchgekühlt ist, habe ich ihn mit Ganache überzogen, die ich noch eingefroren hatte. Kurz in der Mikrowelle erwärmt und schon hatte sie die perfekte Konsistenz.

Ganache:

  • 600 g Schokolade (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Falls noch Ganache nach dem Überziehen des Kuchens übrig sein sollte, kann man diese auch super einfrieren und wieder verwenden.

Nachdem der Kuchen dann mit Ganache überzogen ist, kann er mit Rollfondant (Vanillegeschmack) von Satin Ice überzogen werden. Dafür habe ich die Arbeitsfläche mit Speisestärke bedeckt und auch das Nudelholz was zum Ausrollen verwendet wird. Dann wird das Fondant soweit ausgerollt, dass es optisch über die ganze Torte passt und mit Hilfe des Nudelholzes über die Torte gelegt. Alles Überstehende kann man dann mit dem Cutter abschneiden und die Fondantdecke wird an den Kuchen gedrückt.

Für den Tortenaufleger habe ich folgende Vorlage verwendet: Dok1

Dafür wird dann jedes Teil einzeln ausgeschnitten, eingefettet mit Palmin, auf das eingefärbte Rollfondant gelegt und mit dem Cutter ausgeschnitten. Die Einzelteile kann man dann mit Lebensmittelkleber zusammen kleben und auf den Kuchen legen.

Mit Zuckerglasur, die es überall im gut sortierten Supermarkt bei den Backzutaten zu kaufen gibt, wird dann noch eine Umrandung gezogen, die farblich zum Rest der Torte passt. Und das war es dann auch schon 🙂

Erdnussbutter Crunchy Cupcakes

Im Okober letzten Jahres habe ich auf Kessy Bonas Blog dieses leckere Cupcake Rezept gefunden und natürlich direkt nachgebacken. Wer auf Erdnüsse steht, wird dieses Rezept lieben.

IMG_20141104_211720~2

Für den Teig (8-10 Stück):

  • 60 g gesalzene Erdnüsse
  • 70 g weiche Butter
  • 160 g Erdnussbutter, fein
  • 150 g Zucker
  • 1 Päkchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 180 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 160 ml Milch
  1. Als erstes bestückt ihr ein Muffinblech mit Papierförmchen und heizt den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Die Nüsse werden grob gehackt und dann beiseite gestellt. Die weiche Butter, die Erdnussbutter, der Zucker und Vanillezucker wird cremig geschlagen. Nach und nach werden die Eier untergerührt. Das Mehl wird in einer separaten Schüssel mit dem Backpulver verrührt und dann abwechselnd mit der Milch unter den Teig gerührt, bis sich alles vermischt hat. Zum Schluss werden die gehackten Nüsse dazu gegeben.
  3. Den Teig gebt ihr in die Förmchen, bis die zu 3/4 gefüllt sind. Auf der mittleren Schiene werden die Muffins dann 20 Minuten gebacken und bei leicht geöffneter Tür zum abkühlen im Ofen stehen gelassen.

Für das Topping:

  • 100 g weiche Butter
  • 140 g Erdnussbutter
  • 100 g Puderzucker
  • orangene Lebensmittelpastenfarbe (z.B. von Wilton)
  • Schokostreusel zum Dekorieren
  1. Hierfür wird die weiche Butter mit der Erdnussbutter cremig, glatt gerührt. Dann wird der Puderzucker untergerührt bis eine einheitliche Masse entsteht, das Ganze wird dann mit der Lebensmittelfarbe eingefärbt.
  2. Die Masse kann dann mit einer Sterntülle auf den Cupcakes verteilt werden.
  3. Zum Schluss wird alles noch mit den Schokostreuseln dekoriert.

IMG_20141102_173729~2

Apfelpudding Bisquitkuchen

IMG_20150110_123422~2

Letztes Jahr im Winter hatte ich Lust einen Apfelkuchen zu backen, allerdings wollte ich mal etwas anderes als den typischen Apfelkuchen ausprobieren und habe dieses Rezept für einen fruchtig, lockeren, aber nicht zu süßen Bisquitkuchen gefunden:

  • 120 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 60 ml Öl
  • 60 ml Wasser
  • 150 g Mehl
  • 1/4 Pkt. Backpulver
  • 2 Pkt. Puddingpulver, Vanillegeschmack
  • 60 g Zucker
  • 1/2 l Apfelsaft, naturtrüb
  • 3 Äpfel, säuerlich
  • 1/2 l Schlagsahne
  • etwas Zimt, zum Bestreuen
  1. Als erstes rührt ihr den Zucker (120 g) mit dem Eigelb schaumig, gebt Öl und Wasser dazu, versiebt das Mehl mit dem Backpulver und hebt es mit dem geschlagenen Eischnee unter.
  2. Den Bisquitteig füllt ihr in eine 26 cm Durchmesser Springform, die vorher gefettet und bemehlt wird und backt das Ganze 15 Minuten bei 180° C Ober-/Unterhitze.
  3. Aus dem Puddingpulver, dem Apfelsaft und dem Zucker (60 g) bereitet ihr einen Pudding zu. Während der Pudding kocht, schält ihr die Äpfel und reibt sie in den fertigen aber noch heißen Pudding. Die Puddingmasse verteilt ihr dann auf eurem fertigen Bisquitboden, am besten legt ihr einen Tortenring um den Boden, dann kommt das Ganze zum Abkühlen in den Kühlschrank. Die Puddingmasse wird dann schön fest.
  4. Wenn alles gut durchgekühlt ist, könnt ihr die geschlagene Sahne auf dem Kuchen verteilen und zum Schluss mit Zimt bestreuen. Ich habe dazu eine Spritztülle benutzt und kleine Häubchen auf dem ganzen Kuchen verteilt.

Der Kuchen schmeckt super fruchtig, locker und vor allem nicht zu süß. Wegen dem Zimthauch oben drauf passt er super in die Winter- und Weihnachtszeit, kann aber natürlich auch zu jeder anderen Zeit gegessen werden. Der Bisquitboden ist super fluffig und bisher auch das beste Rezept was ich ausprobiert habe, er gelingt immer. Zudem ist er auch noch relativ schnell gebacken.

Vielleicht habt ihr ja mal Lust diesen Kuchen nach zu backen 🙂

Viele Grüße, eure Melanie

Gemüsegarten Motivtorte

Nachdem ich jetzt also endgültig dem Backfieber verfallen bin und mir alle passenden Werkzeuge zum Backen von Motivtorten besorgt habe, habe ich mich an meine erste komplette Torte gewagt. Da man eine Motivtorte nicht mal eben so backt, sondern auch meistens einen Anlass braucht, habe ich mir den Geburtstag eines ganz lieben Kollegen ausgesucht. Die Torte sollte natürlich auch etwas mit seinen Interessen zu tun haben und da er viel in seinem riesigen Garten pflanzt und buddelt, habe ich mich also für eine Gemüsegartentorte entschieden. Wichtig beim Backen von Motivtorten ist immer die 3 Tage Regel: Am ersten Tag backt man den Boden, kümmert sich um die Füllung (falls man seine Torte überhaupt füllen möchte, mit Buttercreme oder ähnlichem) und stellt die Ganache her. Wenn der Boden gefüllt werden möchte, muss er gut abgekühlt sein, wenn man ihn halbiert oder drittelt, da er sonst sehr bröselig ist. Gut lässt er sich morgens backen und abends dann befüllen. Am zweiten Tag kann der Kuchen dann mit Ganache überzogen werden, als Grundlage für den Fondantüberzug. Gerne auch zweimal, damit die Ganache auch wirklich schön glatt ist. Am dritten Tag geht es dann ans Eindecken mit Fondant und an das weitere Dekorieren der Torte. Die einzelnen Arbeitsschritte lassen sich natürlich auch verkürzen, falls man einen fertigen Boden nimmt und noch Ganache eingefroren hat.

IMG_20141130_165204~2~2

Als Grundlage habe ich eine Nuss – Vanille – Torte gebacken:

Für den Teig:

  • 125 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g Haselnüsse, möglichst frisch gemahlene
  • 125 g Mehl
  • 4 Eier, getrennt
  • 1/2 Tasse Milch
  • 1/2 Pck. Backpulver

Für die Füllung:

  • 1 Pck. Puddingpulver, Vanille für 500 ml
  • 500 ml Milch
  • Zucker
  1. Aus dem Puddingpulver wird nach Anweisung auf der Packung ein Pudding aus Milch und Zucker gekocht und dieser dann mit Frischhaltefolie überzogen. Die Folie wird benutzt, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet.
  2. Die Eiweiße der 4 Eier werden dann zu steifem Schnee geschlagen. Die Butter wird mit dem Zucker schaumig gerührt und nach und nach werden die Eigelbe untergerührt. Abwechselnd werden dann das mit Backpulver vermischte Mehl , die Nüsse und die Milch dazu gegeben und alles verrührt. Als letztes wird der Eischnee darunter gezogen.
  3. Der Teig kommt dann in eine 26er Springform und wird im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 180° C ca. 45 Minuten gebacken. Mit der Stäbchenprobe wird dann kontrolliert ob er schon durch ist. Ansonsten etwas länger backen lassen.
  4. Den Tortenboden  gut auskühlen lassen und dann einmal quer durchschneiden (wer möchte gerne auch zweimal), so dass man zwei Böden hat. Die Torte wird dann mit Vanillepudding befüllt.

Nachdem die Torte dann fertig ist, wird sie mit Ganache überzogen. Das Rezept für die Ganache habe ich von Kessy Bona, mit diesem Rezept komme ich super zurecht und habe deswegen auch noch kein anderes ausprobiert. Aber erst einmal vorweg, was ist überhaupt Ganache und wozu ist diese nötig?

Ganache ist eine Creme aus Kuvertüre und Rahm, die man zum einen zum Befüllen von Torten verwenden kann, aber auch um einen Kuchen damit zu überziehen. Beim Überziehen mit Ganache bleibt der Kuchen länger saftig und alle „Löcher“ werden gefüllt und Unebenheiten beseitigt. Man bekommt eine sehr schöne glatte Oberfläche für den Fondantüberzug. Hier das Rezept zum Überziehen von Kuchen (dies ist ein anderes, als wenn man den Kuchen mit Ganache füllen möchte)

Ganache:

  • 600 g Schokolade (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Falls noch Ganache nach dem Überziehen des Kuchens übrig sein sollte, kann man diese auch super einfrieren und wieder verwenden.

Am zweiten Tag wird dann die Torte mit der am Vortag hergestellten Ganache überzogen. Dies lässt sich am besten mit einem Teigschaber machen, eventuell muss der Vorgang auch 1-2 mal wiederholt werden, damit die Ganache auch hinterher schön glatt ist. Nach der ersten Schicht kann man die Torte für ca. 5 Minuten in den Kühlschrank stellen und dann die zweite Schicht überziehen.

IMG_20150325_201014

Am dritten Tag kann dann die Torte mit Fondant überzogen werden. Hierfür habe ich mir folgendes Werkzeug bereit gestellt:

IMG_20150325_202148 IMG_20150325_202206~2 IMG_20150325_202219 IMG_20150325_202236 IMG_20150325_201037 IMG_20150325_201055

  • Modellierwerkzeug und einen Ausrollstab für das Fondant
  • Palmin Pflanzenfett zum Einreiben der Hände, damit das Fondant gut durchgeknetet werden kann
  • Lebensmittelkleber zum Festkleben der Möhren, Steine und Holzlatten
  • Speisestärke, damit das Fondant beim Ausrollen nicht festklebt
  • Rollfondant mit Vanillegeschmack von Satin Ice
  • Wilton Glasurfarben zum Einfärben des Fondant

Als erstes werden die Hände mit Pflanzenfett eingerieben und ein großes Stück Fondant ordentlich durchgeknetet. Dann färbt man das ganze mit Blattgrün Glasurfarbe von Wilton ein, damit es aussieht wie eine große Rasenfläche. Der Rollstab wird mit Speisestärke eingerieben und auch die Arbeitsfläche, damit das Fondant beim Ausrollen nicht festklebt. Das Fondant kann man relativ dünn ausrollen, aber auch nicht zu dünn damit es später nicht reißt. Wenn es ausgerollt ist und es optisch über den ganzen Kuchen passt, kann man es auf ein Nudelholz wickeln und über die Torte legen. Das überschüssige Fondant wird mit dem Modellierwerkzeug abgeschnitten und der Überzug dann auf der Torte festgedrückt.

Zum Formen der Steine, der Möhren und des Holzzauns wird das Rollfondant im Verhältnis 1:1 mit Blütenpaste gemischt, ebenfalls von Satin Ice zu empfehlen. Die Mischung wird dann in der jeweiligen Glasurfarbe eingefärbt und geformt. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zum Befestigen auf der Torte wird der Lebensmittelkleber verwendet. Um die Figuren noch zu stabilisieren, damit sie nicht umkippen, kann man Spaghettistücke benutzen. Für die Blumenerde habe ich zerbröselte Oreo Kekse verwendet.

Meinem Kollegen hat es glaube ich sowohl optisch als auch geschmacklich gefallen 🙂

IMG_20141130_165211~2

Viele Grüße, eure Melanie

Erste eigene Motivtorte

Letztes Jahr im Herbst, ist bei mir das Backfieber ausgebrochen. Es fing alles mit einem Backkurs für Motivtorten an, den ich zusammen mit meiner besten Freundin bei Kessy Bona in Lünen gemacht habe. Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht ganz so motiviert war, schließlich war es Samstag und ich musste früh aufstehen, da der kurs um 09:00 beginnen sollte. Meine Laune schlug allerdings schnell um, als Kessy uns sehr herzlich in Empfang und mit in den Kursraum nahm. Dort war bereits für jeden ein eigener „Arbeitsplatz“ vorbereitet mit einer Silikonmatte, Fondantwerkzeug, Fondant und einem Tortendummy aus Styropor. Mit der Zeit trafen dann auch alle anderen Teilnehmerinnen ein, tatsächlich auch nur Frauen zwischen 20-50 Jahre. Kessy fing dann an und erklärte uns erst einmal die Grundlagen, die man zum Backen für Motivtorten wissen sollte. Angefangen bei der richtigen Herstellung von Ganache, mit der man einen Kuchen überziehen muss, damit auch später das Fondant auf diesem hält, bis hin zur eigenen Herstellung von Fondant. Natürlich kann man diesen auch fertig kaufen, was ich bevorzuge. Nachdem alle Grundlagen erklärt wurden, ging es nun ans eigene Ausprobieren. Jeder von uns bekam fertiges weißes Fondant zum Ausrollen und Gelfarben zum Einfärben zur Verfügung gestellt und alle färbten fleißig darauf los. Nachdem mein Fondant mehr rosa als rot war, ging es ans Ausrollen und Überziehen des Tortendummys. Mit ein bisschen Unterstützung von Kessy klappte es bei allen ganz gut und jeder hatte sein eigenes kleines Erfolgserlebnis. Nach dem Überziehen der Torte ging es dann ans eigentliche Dekorieren zum Thema „Eulen“, die man ja mittlerweile als Deko in jedem heimischen Wohnzimmer findet. Zum Formen von 3D Figuren musste das Fondant erst einmal aus Stabilitätsgründen mit Blütenpaste gemischt werden. Kessy zeigte uns dann wie man eine Eule formt und dann formten und färbten alle hochkonzentriert fleißig drauf los. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, es waren Ausstechformen und Werkzeuge zur Genüge dar. Gegen 16 Uhr war der Kurs dann zu Ende und es gab noch ein gemeinsames Foto mit allen Teilnehmerinnen und ihren Torten. Meine beste Freundin und ich waren mächtig stolz auf unser Ergebnis und machten schon fleißig Pläne zum Einkaufen für das ganze Motivtortenzubehör, damit wir das Gelernte auch in Zukunft zu Hause umsetzen können.

Hier das Ergebnis meiner Torte:

IMG_20141025_160616~2

Der Kurs von Kessy ist allen Motivtortenanfängern sehr zu empfehlen. Schaut mal auf ihrer Homepage vorbei, dort bietet sie auch noch weitere Kurse an, die allerdings immer schnell ausgebucht sind.

http://www.pinksugar-kessy.de/

Herzlich Willkommen

Liebe Naschkatzen, liebe Naschkater,

ich heiße Euch herzlich willkommen auf meinem ersten eigenen Blog. Hier möchte ich gerne alles mit Euch teilen, was das Herz aller Schleckermäuler höher schlagen lässt. Angefangen von meinen Lieblingsrezepten für Kuchen, Cupcakes, Muffins, Cakepops, Motivtorten, Desserts, aber auch liebevoll eingerichtete Cafés mit dem besonderen Ambiente und gut sortierte Läden, in denen man alles kaufen kann was man für das perfekte Backvergnügen benötigt.

Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare von Euch mit Tipps, Tricks, Lob, aber auch Kritik. Viel Spaß beim Lesen und Nachbacken!