Tiramisu Blechkuchen

Da es ja so üblich ist, Kuchen zur Arbeit mitzubringen wenn man Geburtstag hatte, habe ich für die Kollegen meines Mannes diesen Tiramisu Blechkuchen gebacken. Er eignet sich besonders gut für viele Leute, da man viele kleine Stücke heraus bekommt und so nicht noch extra einen zweiten Kuchen backen muss. Er schmeckt allerdings sehr nach Kaffee, für Leute die keinen Kaffee mögen kann dieser auch weggelassen werden. Dies ist übrigens auch der Kuchen von meinem Titelbild.

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Für den Teig

  • 250 g Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Pck Backpulver
  • 100 g Schlagsahne
  • Fett für das Blech

Für den Belag

  • 200 g Schlagsahne
  • 750 g Mascarpone
  • 750 g Magerquark
  • 175 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Sahnesteif
  • 3 EL Espresso, kalt, zum Tränken
  • 2 EL Amaretto, zum Tränken
  • 250 g Amarettini
  • 3 EL Kakaopulver, zum Bestäuben
  • Schlagsahne, zum Dekorieren
  • Kakaobohnen, zum Dekorieren
  1. Für den Rührteig rührt ihr Butter, Vanillezucker sowie den Zucker cremig. Die Eier werden einzeln untergerührt. Dann mischt ihr Mehl, Mandeln und Backpulver untereinander und rührt das Gemisch mit der Schlagsahne unter den Rest. Den Teig streicht ihr auf ein gefettetes Backblech und backt ihn bei 175 °C Ober-/Unterhitze 20 Minuten im vorgeheizten Backofen. Dann gut auskühlen lassen.
  2. Als nächstes wird die Schlagsahne mit Sahnesteif steif geschlagen. Mascarpone verrührt ihr mit Vanillezucker, Zucker und Quark und hebt dann die bereits steif geschlagene Sahne unter. Espresso vermischt ihr mit Amaretto und bepinselt damit den abgekühlten Kuchen. Ein Drittel der Mascarponecreme streicht ihr gleichmäßig auf den Boden und belegt diesen mit Amarettini. Die Amarettini drückt ihr etwas ein und bedeckt alles mit der restlichen Creme.
  3. Der Kuchen sollte dann mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank und kann dann mit Kakaopulver bestreut werden.
  4. Die einzelnen Kuchenstücke können bei Bedarf noch mit Sahnetupfen und Kakaobohnen dekoriert werden.

Eishockey Motivtorte

Da mein Mann ein riesengroßer Eishockey Fan (DEG) ist, war es für mich dieses Jahr klar,  dass ich ihm natürlich eine Eishockey Motivtorte zu seinem Geburtstag backe. Mein Mann hat natürlich geahnt, dass er eine Torte bekommen wird, nur was für eine war ihm nicht klar, die Überraschung war daher umso größer.

EishockeyMotivtorte

Als Grundlage habe ich mich für einen saftigen Zitronenkuchen entscheiden, den ich in einer großen Kastenform gebacken habe. Dafür musste ich die doppelte Menge der Zutaten verwenden, da er sonst nicht hoch genug geworden wäre. Das Rezept enthält die einfache Menge, die ihr dann einfach nur verdoppeln müsst.

Rezept:

  • 1 Zitrone, unbehandelt, die Schale
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 200 ml Orangensaft
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, den Saft
  • 200 ml Öl
  1. Den Ofen heizt ihr auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor. Die Schale von einer Zitrone reibt ihr fein ab. Die Eier werden mit Zucker dick cremig geschlagen. Dann werden Öl, Zitronensaft und Orangensaft zugegeben. Die abgeriebene Zitronenschale, Mehl und Backpulver rührt ihr rasch unter. Falls der Teig nicht zitronig genug ist, könnt ihr noch Zitronenaroma unterrühren.
  2. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Form und backt ihn auf der untersten Schiene im Ofen bei 200 ° C (Umluft 180 ° C) ca 50-55 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, könnt ihr sie mit Alufolie abdecken.
  3. Den abgekühlten Kuchen bestreicht ihr dann mit Zuckerguss (Puderzucker und Zitronensaft).

Der Grundkuchen ist somit fertig und durch den Zuckerguss auch schon fertig vorbereitet für den Überzug mit weißem Fondant. Wichtig ist, dass der Zuckerguss nicht mehr feucht ist. Ich habe dann weißes Fondant großflächig ausgerollt und den Kuchen damit überzogen. Für die Banden ringsherum habe ich Fondant mit Blütenpaste gemischt im Verhältnis 1:1. Dieses habe ich etwas dicker gelassen, damit es nicht sofort einknickt, man kann aber auch gut Spaghettis zum Stabilisieren benutzen. Aus braunem und schwarzen Modellierfondant (Fondant und Blütenpaste im Verhältnis 1:1) habe ich die Schläger geformt und einen Puck (schwarz). Die Tore habe ich aus rotem und weißem Modellierfondant geformt und zum Stabilisieren rohe Spaghettis verwendet. Mit Zuckerfarbe habe ich dann zum Schluss die Linien aufgemalt.

Der Kuchen war hinterher mächtig schwer wegen dem ganzen Fondant was verwendet wurde, hat meinem Mann aber gut gefallen, obwohl ich anscheinend noch ein paar Markierungen auf dem Feld vergessen habe, wo ich gleich darauf hingewiesen wurde 🙂

Schweinchen im Matschkübel

Mittlerweile kennt diese Torte glaube ich jeder und zu jeder Gelegenheit wird sie gebacken. Ein guter Freund aus Österreich berichtete von einem Backwettbewerb an seiner Uni, bei der viele verschiedene Varianten dieser Torte auftauchten, da hatten wohl viele dieselbe Idee. Ich finde sie trotzdem immer wieder total niedlich und mit relativ wenig Aufwand schnell gemacht, trotzdem macht sie viel her. Zum Geburtstag einer guten Freundin habe ich mich dann für diese Torte entschieden und das Ergebnis schien gut anzukommen. Besonders bei Schokoladenfans.. Hier gibt es natürlich viele verschiedene Varianten, um diese Torte zu backen, ich habe mich für folgende entschieden:

Schweinchen im Matschkübel Torte

Rezept:

  • 1 Tortenboden (Bisquit, geschnitten in 3 einzelne Böden, gibt es fertig zu kaufen)
  • 1 Tafel Blockschokolade
  • 44 Schokoriegel (Kit Kat, klappt auch gut mit Duplo oder Amicelli)
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 2 Dosen Mandarinen
  • 1 Pck. Götterspeise
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Nutella
  • 150 g Marzipan
  • Wilton Lebensmittelfarbe (klappt aber auch gut mit jeder anderen)
  1. Den Boden einer runden Springform legt ihr mit Backpapier aus, das Backpapier wird dabei zwischen Boden und Ring eingeklemmt. Am Rand stellt ihr dann die Schokoriegel paarweise (Kit Kat) hochkant auf. Die Blockschokolade schmelzt ihr im Wasserbad und klebt mit der flüssigen Schokolade die Riegel mit einem Backpinsel zusammen, die restliche Schokolade wird auf dem Boden verteilt. Am Ende soll es aussehen wie ein Holzeimer aus Schokolade. Die Riegel stellt ihr dann kalt bis die Schokolade wieder hart ist.
  2. Schweinchen: Das Marzipan färbt ihr mit rosa Farbe gut ein und knetet es dann ordentlich durch. Dann werden die Schweinchen geformt, dies lässt sich auch gut einen Teig vorher vorbereiten. Ihr formt 2 Schweinehintern, die später aus dem Schlamm herausgucken sollen. Ein sitzendes Schwein, das sich wie in einer Badewanne am Rand anlehnt und eines, das auf dem Rücken schwimmt und 4 Beine, Kopf und einen dicken Bauch hat. Zusätzlich habe ich noch ein paar Blumen in unterschiedlichen Farben ausgestochen und einen Rettungsring geformt. dies schaut dann so aus Schweinchen im Matschkübel Torte (2)
  3. Creme zum Füllen: Den Wackelpudding bereitet ihr mit der halben Menge Wasser und 4 EL Zucker zu. Diesen lasst ihr abkühlen, bis es leicht anfängt zu gelieren. Die Sahne schlagt ihr zusammen mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif. In die Sahne hebt ihr die Crème Fraiche vorsichtig unter. Dann gebt ihr den Wackelpudding und die Mandarinen dazu, verrührt alles kurz und stellt es kalt bis die Crème leicht fest ist.
  4. Fertigstellung: Einen Boden legt ihr unten in den Schokoladenkübel und schneidet ihn falls nötig auf die richtige Größe zu. Die Fruchtcrème wird dann komplett darauf verteilt und der zweite Tortenboden oben drauf gelegt. Die Nutella könnt ihr in der Mikrowelle leicht erwärmen und oben drauf verteilen. Zum Schluss könnt ihr die Schweinchen in die Nutellacreme drücken und noch ein paar Muster ziehen. Ein Tortenboden bleibt leider übrig, den man dann anderweitig verwenden kann.

Mohnnester mit Ostereiern

Der Osterhase war doch noch einmal fleißig und hat ein bisschen in der Osterbäckerei gewerkelt. Falls ihr noch eine Kleinigkeit gebrauchen könnt als Mitbringsel für eure Liebsten, hier kommen die selbstgefärbten Ostereier besondern gut zur Geltung. Natürlich schmecken die Mohnnester auch gut ohne Ostereier 🙂

Mohnnester mit Eiern

Für den Quark – Öl – Teig

  • 200 g Magerquark
  • 1 Pck. Zitronenaroma („Citro Back“)
  • 9 EL Sonnenblumenöl
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 375 g Mehl
  • 3 TL Backpulver

Für die Füllung

  • 1 Pck. backfertige Mohnmischung (250g)
  • 200 g Magerquark
  • 2 Eiweiß
  1. Für den Teig verrührt ihr den Quark, Aroma, Öl, Zucker, Ei und Eigelb miteinander. Das Mehl und das Backpulver mischt ihr, siebt es auf die Masse und verrührt das Ganze dann.
  2. Für die Füllung rührt ihr die Mohnmischung und den Quark glatt.
  3. Den Teig formt ihr dann zu einer dicken Rolle und teilt diesen in 8 Portionen auf. Nacheinander werden die Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausgerollt und längs halbiert. Einen der entstandenen Streifen halbiert ihr nochmals längs. Das Eiweiß wird verquirlt und alle Teigstreifen damit bestrichen.
  4. Den breiten Streifen bestreicht ihr mit 1/8 der Quark Creme und rollt ihn von der langen Seite her auf. Die Rolle legt ihr dann zum Ring. Der Ring wird vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt und mit Eiweiß bestrichen.
  5. Aus den 2 schmalen Streifen formt ihr dünne Rollen und schlingt diese spiralförmig umeinander. Diese legt ihr dann auf den Mohnring und bestreicht sie ebenfalls mit Eiweiß.
  6. Die restlichen Kränze werden ebenso geformt. Zusammen werden sie im Ofen bei 150 ° C Umluft für 20-30 Minuten gebacken. Wenn sie ausgekühlt sind, kann man die Ostereier hineinlegen.

Mohnnester mit Eiern (2)

Einige Supermärkte haben jetzt auch noch geöffnet, also beeilt euch 🙂

Rüblikuchen

Ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest und genug Zeit zum Ausruhen und genießen. Ich hoffe ihr verbringt die Zeit mit euren Liebsten und vielen Leckereien, die den Insulinspiegel höher treiben. Hoffentlich spielt auch Petrus mit und man kann ein wenig an der frischen Luft sein. Falls ihr Besuch bekommen solltet oder selbst eingeladen seid und noch keine Idee für einen Kuchen habt, kann ich euch diesen saftigen Rüblikuchen mit einem leckeren Frischkäsefrosting und als Krönung Marzipanmöhren empfehlen!

Rüblikuchen

Für den Teig

  • 375 g Möhren
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 250 ml Öl, neutrales
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • Fett für die Form

Für das Frosting

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  1. Ihr verrührt Eier, Zucker, Öl und Zimt mit dem Mixer. Die Karotten reibt ihr fein und gebt sie mit den Mandeln anschließend zu der Masse. Dann verrührt ihr das Mehl mit dem Backpulver und gebt es anschließend ebenfalls dazu. Der Teig wird in eine gefettete Springform gefüllt und dann 40 Minuten bei 180° C Umluft gebacken. Denkt an die Stäbchenprobe.
  2. Für das Frosting rührt ihr den Frischkäse und einen Spritzer Zitronensaft mit dem Mixer glatt. Puderzucker und Vanillezucker lasst ihr anschließend einrieseln.
  3. Nach dem Backen müsst ihr den Kuchen gut abkühlen lassen und tragt dann das Frosting mit einer Streichpalette rundherum auf. Für diesen Kuchen habe ich fertige Marzipanmöhren zum Dekorieren genommen, man kann sie aber auch sehr gut selbst herstellen.

Rüblikuchen (2)

Schichtdessert mit Weintrauben

Zum letzten Geburtstag eines guten Freundes habe ich mich angeboten einen Nachtisch mitzubringen. Da ich allerdings nicht ganz so viel Zeit hatte, habe ich mich für etwas entschieden was sich gut vorbereiten lässt und zudem auch noch schnell zuzubereiten war. Da auch noch Weintrauben enthalten sind, war er auch ein klein bisschen gesund (mit etwas Phantasie) 🙂

Schichtdessert mit Weintrauben

Rezept:

  • 1 kg Weintrauben, kernlos
  • 250 g Quark
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 2 Pck. Kekse (American Cookies)
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 100 g Zucker
  1. Die Sahne schlag ihr steif und verrührt diese dann mit dem Quark, der Mascarpone und dem Zucker zu einer cremigen Masse.
  2. Die Kekse zerbröselt ihr.
  3. In eine große Schüssel gebt ihr dann die Hälfte der Weintrauben, verteilt darüber die Hälfte der Creme und darauf die Hälfte der Kekse. Danach wird alles nochmal in gleicher Reihenfolge geschichtet.

Wie schon erwähnt, lässt sich der Nachtisch super gut vorbereiten und schmeckt durchgezogen noch besser. Man kann auch viele andere Früchte verwenden, wie Kirschen, Erdbeeren oder ähnliches. Alle waren ganz begeistert und wollten gleich das Rezept dafür haben. Probiert es mal aus, vielleicht schmeckt es euch genauso gut.

Schichtdessert mit Weintrauben (2)