Maracuja Sahne Kuchen

Neben Erdbeeren und Gebackenem mit Erdbeeren liebe ich vor allem Maracujas oder auch Passionsfrüchte, wie sie genannt werden. Als Frucht selbst ist sie nicht ganz so angenehm zu essen wegen der vielen schwarzen Kerne, wie ich finde. Als Saft (um ein Glas selbst gepressten Saft zu erhalten , werden seeeeehr viele Früchte benötigt), in Cocktails, Süßem oder Gebackenem sind sie aber besonders fruchtig und exotisch und schmecken nach Sommer, Sonne und guter Laune. Wer das Eis „Split“ von Langnese mag, wird diesen Kuchen ebenfalls mögen. Dabei fällt mir ein, ich habe tatsächlich noch eins in der Truhe, wird gleich auf jeden Fall noch gegessen. Bei diesem sprunghaften Wetter lässt der Sommer ja noch ein wenig auf sich warten.

Maracuja Sahne Kuchen

Letztes Jahr habe ich den Kuchen selbst gebacken, dieses Jahr habe ich ihn von meiner Mutter zum Geburtstag gebacken bekommen, wollte ihn euch aber nicht vorenthalten.

Rezept

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 TL gestr. Backpulver
  • 2 Becher Sahne
  • 1 Dose Pfirsiche
  • 2 Tüten Vanillesoße, ohne Kochen
  • 2 Tüten Sahnesteif
  • 1/4 L Maracujasaft
  1. Aus der Butter, dem Zucker, Mehl, Eiern und Backpulver backt ihr einen Tortenboden bei 175°C für 25-30 Minuten. Den Boden auskühlen lassen.
  2. Die Sahne schlagt ihr mit dem Sahnesteif und etwas Zucker steif und mischt die kleingeschnittenen Pfirsiche unter. Die Masse verteilt ihr dann auf dem Boden.
  3. Das Vanillesoßenpulver wird mit dem Maracujasaft angerührt und auf der Masse verteilt. Dann kommt der Kuchen für einige Stunden in den Kühlschrank, damit er gut durchkühlen kann.

Maracuja Sahne Kuchen (2)

Schmeckt super erfrischend!

Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Ich liebe Erdbeerkuchen in sämtlichen Formen und Varianten. Obwohl die Erdbeersaison ja offiziell erst Ende Mai/ Anfang Juni beginnt, habe ich trotzdem bereits im April mit dem Backen des ersten Erdbeerkuchens begonnen. Dieses Rezept ist allerdings mein absolutes Lieblingsrezept, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Rezept:

  • 300 g Butter
  • 1 Pkt. Mohnback, 250 g
  • 225g Zucker
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 Pkt. Vanillepuddingpulver, für je 1/2 L Milch
  • 1 L Milch
  • 250g Schmand
  • 2 Pkt. Vanillinzucker
  • 1,5 kg Erdbeeren
  • 1 Pkt. roter Tortenguss
  • 1/4 L Kirschsaft
  • gehackte Pistazienkerne zum Verzieren
  1. Als erstes rührt ihr Butter und Mohnback mit 125 g Zucker schaumig. Die Eier rührt ihr nacheinander unter. Das Mehl mischt ihr mit dem Backpulver und siebt es dann zum Teig dazu. Der Teig wird dann auf ein gefettetes Backblech gestrichen und im 175° C heißen Ofen auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten gebacken (Ober-/Unterhitze). Der Boden sollte gut auskühlen.
  2. Das Puddingpulver verrührt ihr mit 60g Zucker und 8 EL Milch, die übrige Milch bringt ihr zum Aufkochen. Dann wird das Puddingpulver eingerührt und nochmals aufgekocht. Den Topf nehmt ihr von der Herdplatte und rührt Schmand und Vanillinzucker ein. Der Pudding (bis auf 8 EL) wird noch heiß auf den Mohnboden gestrichen und sollte dann abkühlen.
  3. In der Zwischenzeit könnt ihr die Erdbeeren waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Erdbeeren verteilt ihr  auf dem lauwarmen Pudding und lasst es vollständig erkalten.
  4. Der Tortenguss wird nach Packungsanweisung mit 40g Zucker und dem Kirschsaft zubereitet und dann gleichmäßig dünn über den Erdbeeren verteilt. Den Guß festwerden lassen.
  5. Die übrig gebliebenen 8 EL Pudding könnt ihr in eine Spritztülle füllen und dekorativ auf dem Kuchen verteilen. Zum Schluss noch mit den gehackten Pistazienkernen dekorieren und fertig ist er.

Erdbeerkuchen mit Vanillecreme (2)

Weitere Rezepte mit leckeren Erdbeeren werden mit Sicherheit bald folgen 🙂

Tiramisu Blechkuchen

Da es ja so üblich ist, Kuchen zur Arbeit mitzubringen wenn man Geburtstag hatte, habe ich für die Kollegen meines Mannes diesen Tiramisu Blechkuchen gebacken. Er eignet sich besonders gut für viele Leute, da man viele kleine Stücke heraus bekommt und so nicht noch extra einen zweiten Kuchen backen muss. Er schmeckt allerdings sehr nach Kaffee, für Leute die keinen Kaffee mögen kann dieser auch weggelassen werden. Dies ist übrigens auch der Kuchen von meinem Titelbild.

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Für den Teig

  • 250 g Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Pck Backpulver
  • 100 g Schlagsahne
  • Fett für das Blech

Für den Belag

  • 200 g Schlagsahne
  • 750 g Mascarpone
  • 750 g Magerquark
  • 175 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Sahnesteif
  • 3 EL Espresso, kalt, zum Tränken
  • 2 EL Amaretto, zum Tränken
  • 250 g Amarettini
  • 3 EL Kakaopulver, zum Bestäuben
  • Schlagsahne, zum Dekorieren
  • Kakaobohnen, zum Dekorieren
  1. Für den Rührteig rührt ihr Butter, Vanillezucker sowie den Zucker cremig. Die Eier werden einzeln untergerührt. Dann mischt ihr Mehl, Mandeln und Backpulver untereinander und rührt das Gemisch mit der Schlagsahne unter den Rest. Den Teig streicht ihr auf ein gefettetes Backblech und backt ihn bei 175 °C Ober-/Unterhitze 20 Minuten im vorgeheizten Backofen. Dann gut auskühlen lassen.
  2. Als nächstes wird die Schlagsahne mit Sahnesteif steif geschlagen. Mascarpone verrührt ihr mit Vanillezucker, Zucker und Quark und hebt dann die bereits steif geschlagene Sahne unter. Espresso vermischt ihr mit Amaretto und bepinselt damit den abgekühlten Kuchen. Ein Drittel der Mascarponecreme streicht ihr gleichmäßig auf den Boden und belegt diesen mit Amarettini. Die Amarettini drückt ihr etwas ein und bedeckt alles mit der restlichen Creme.
  3. Der Kuchen sollte dann mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank und kann dann mit Kakaopulver bestreut werden.
  4. Die einzelnen Kuchenstücke können bei Bedarf noch mit Sahnetupfen und Kakaobohnen dekoriert werden.

Schweinchen im Matschkübel

Mittlerweile kennt diese Torte glaube ich jeder und zu jeder Gelegenheit wird sie gebacken. Ein guter Freund aus Österreich berichtete von einem Backwettbewerb an seiner Uni, bei der viele verschiedene Varianten dieser Torte auftauchten, da hatten wohl viele dieselbe Idee. Ich finde sie trotzdem immer wieder total niedlich und mit relativ wenig Aufwand schnell gemacht, trotzdem macht sie viel her. Zum Geburtstag einer guten Freundin habe ich mich dann für diese Torte entschieden und das Ergebnis schien gut anzukommen. Besonders bei Schokoladenfans.. Hier gibt es natürlich viele verschiedene Varianten, um diese Torte zu backen, ich habe mich für folgende entschieden:

Schweinchen im Matschkübel Torte

Rezept:

  • 1 Tortenboden (Bisquit, geschnitten in 3 einzelne Böden, gibt es fertig zu kaufen)
  • 1 Tafel Blockschokolade
  • 44 Schokoriegel (Kit Kat, klappt auch gut mit Duplo oder Amicelli)
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 2 Dosen Mandarinen
  • 1 Pck. Götterspeise
  • 4 EL Zucker
  • 4 EL Nutella
  • 150 g Marzipan
  • Wilton Lebensmittelfarbe (klappt aber auch gut mit jeder anderen)
  1. Den Boden einer runden Springform legt ihr mit Backpapier aus, das Backpapier wird dabei zwischen Boden und Ring eingeklemmt. Am Rand stellt ihr dann die Schokoriegel paarweise (Kit Kat) hochkant auf. Die Blockschokolade schmelzt ihr im Wasserbad und klebt mit der flüssigen Schokolade die Riegel mit einem Backpinsel zusammen, die restliche Schokolade wird auf dem Boden verteilt. Am Ende soll es aussehen wie ein Holzeimer aus Schokolade. Die Riegel stellt ihr dann kalt bis die Schokolade wieder hart ist.
  2. Schweinchen: Das Marzipan färbt ihr mit rosa Farbe gut ein und knetet es dann ordentlich durch. Dann werden die Schweinchen geformt, dies lässt sich auch gut einen Teig vorher vorbereiten. Ihr formt 2 Schweinehintern, die später aus dem Schlamm herausgucken sollen. Ein sitzendes Schwein, das sich wie in einer Badewanne am Rand anlehnt und eines, das auf dem Rücken schwimmt und 4 Beine, Kopf und einen dicken Bauch hat. Zusätzlich habe ich noch ein paar Blumen in unterschiedlichen Farben ausgestochen und einen Rettungsring geformt. dies schaut dann so aus Schweinchen im Matschkübel Torte (2)
  3. Creme zum Füllen: Den Wackelpudding bereitet ihr mit der halben Menge Wasser und 4 EL Zucker zu. Diesen lasst ihr abkühlen, bis es leicht anfängt zu gelieren. Die Sahne schlagt ihr zusammen mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif. In die Sahne hebt ihr die Crème Fraiche vorsichtig unter. Dann gebt ihr den Wackelpudding und die Mandarinen dazu, verrührt alles kurz und stellt es kalt bis die Crème leicht fest ist.
  4. Fertigstellung: Einen Boden legt ihr unten in den Schokoladenkübel und schneidet ihn falls nötig auf die richtige Größe zu. Die Fruchtcrème wird dann komplett darauf verteilt und der zweite Tortenboden oben drauf gelegt. Die Nutella könnt ihr in der Mikrowelle leicht erwärmen und oben drauf verteilen. Zum Schluss könnt ihr die Schweinchen in die Nutellacreme drücken und noch ein paar Muster ziehen. Ein Tortenboden bleibt leider übrig, den man dann anderweitig verwenden kann.

Rüblikuchen

Ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest und genug Zeit zum Ausruhen und genießen. Ich hoffe ihr verbringt die Zeit mit euren Liebsten und vielen Leckereien, die den Insulinspiegel höher treiben. Hoffentlich spielt auch Petrus mit und man kann ein wenig an der frischen Luft sein. Falls ihr Besuch bekommen solltet oder selbst eingeladen seid und noch keine Idee für einen Kuchen habt, kann ich euch diesen saftigen Rüblikuchen mit einem leckeren Frischkäsefrosting und als Krönung Marzipanmöhren empfehlen!

Rüblikuchen

Für den Teig

  • 375 g Möhren
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 250 ml Öl, neutrales
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • Fett für die Form

Für das Frosting

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  1. Ihr verrührt Eier, Zucker, Öl und Zimt mit dem Mixer. Die Karotten reibt ihr fein und gebt sie mit den Mandeln anschließend zu der Masse. Dann verrührt ihr das Mehl mit dem Backpulver und gebt es anschließend ebenfalls dazu. Der Teig wird in eine gefettete Springform gefüllt und dann 40 Minuten bei 180° C Umluft gebacken. Denkt an die Stäbchenprobe.
  2. Für das Frosting rührt ihr den Frischkäse und einen Spritzer Zitronensaft mit dem Mixer glatt. Puderzucker und Vanillezucker lasst ihr anschließend einrieseln.
  3. Nach dem Backen müsst ihr den Kuchen gut abkühlen lassen und tragt dann das Frosting mit einer Streichpalette rundherum auf. Für diesen Kuchen habe ich fertige Marzipanmöhren zum Dekorieren genommen, man kann sie aber auch sehr gut selbst herstellen.

Rüblikuchen (2)

Buttercremetorte

Mein Opa hat sich dieses Jahr zu seinem 77. Geburtstag von mir eine Buttercremetorte gewünscht. Bis dahin hatte ich mich nicht an so eine Torte heran getraut, bis ich ein super einfaches und schnelles Rezept dafür gefunden habe. Ich muss zugeben, dass hier auch ein bisschen geschummelt wird, da ein gekaufter Boden verwendet wird. Man kann sein Augenmerk aber dafür mehr auf die Dekoration richten und super schmecken tut er trotzdem.

Buttercremetorte

Rezept:

  • 1 Tortenboden (Wienerboden, 3 – lagig)
  • 1 l Milch
  • 3 Pck. Puddingpulver, Vanille, zum Kochen
  • 1 Pck. Puderzucker
  • 325 g Butter
  • 1 kleines Glas Erdbeermarmelade
  • Schokostreusel
  • Schokoladenblätter zur Deko
  • Schokobuchstaben und Zahlen zur Deko
  1. Von der Milch nehmt ihr ein bisschen ab zum Anrühren des Puddingpulvers (3 Pck.). Dann bringt ihr die Milch zum Kochen. Das angerührte Pulver wird in die kochende Milch gerührt und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Die Butter und den Puderzucker miteinander verrühren und in den erkalteten Pudding rühren.
  3. Eine Lage des Wienerbodens legt ihr auf eine Tortenplatte und bestreicht diesen mit etwas Erdbeermarmelade. Dann verteilt ihr etwas von der Buttercreme darauf. Die zweite Lage des Wienerbodens legt ihr oben drauf und bestreicht diese ebenfalls mit Marmelade und Buttercreme. Abschließend legt ihr die dritte Lage des Bodens oben drauf und bestreicht den Deckel mit Buttercreme. Einen weiteren Teil der Creme benutzt ihr um den Rand dünn damit einzustreichen, damit die Schokostreusel auch gut halten.
  4. Nun geht es ans Dekorieren. Die ganze Torte habe ich mit Schokostreuseln eingekleidet. Mit einer Spritztülle habe ich dann gleichmäßig ein paar Häubchen aus der restlichen Buttercreme verteilt und sowohl die Schokoblätter als auch die Schokobuchstaben und Zahlen angeordnet.

Mein Opa hat sich sehr gefreut und ich glaube, ich darf die Torte nächstes Jahr wieder backen 🙂

Apfelpudding Bisquitkuchen

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Letztes Jahr im Winter hatte ich Lust einen Apfelkuchen zu backen, allerdings wollte ich mal etwas anderes als den typischen Apfelkuchen ausprobieren und habe dieses Rezept für einen fruchtig, lockeren, aber nicht zu süßen Bisquitkuchen gefunden:

  • 120 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 60 ml Öl
  • 60 ml Wasser
  • 150 g Mehl
  • 1/4 Pkt. Backpulver
  • 2 Pkt. Puddingpulver, Vanillegeschmack
  • 60 g Zucker
  • 1/2 l Apfelsaft, naturtrüb
  • 3 Äpfel, säuerlich
  • 1/2 l Schlagsahne
  • etwas Zimt, zum Bestreuen
  1. Als erstes rührt ihr den Zucker (120 g) mit dem Eigelb schaumig, gebt Öl und Wasser dazu, versiebt das Mehl mit dem Backpulver und hebt es mit dem geschlagenen Eischnee unter.
  2. Den Bisquitteig füllt ihr in eine 26 cm Durchmesser Springform, die vorher gefettet und bemehlt wird und backt das Ganze 15 Minuten bei 180° C Ober-/Unterhitze.
  3. Aus dem Puddingpulver, dem Apfelsaft und dem Zucker (60 g) bereitet ihr einen Pudding zu. Während der Pudding kocht, schält ihr die Äpfel und reibt sie in den fertigen aber noch heißen Pudding. Die Puddingmasse verteilt ihr dann auf eurem fertigen Bisquitboden, am besten legt ihr einen Tortenring um den Boden, dann kommt das Ganze zum Abkühlen in den Kühlschrank. Die Puddingmasse wird dann schön fest.
  4. Wenn alles gut durchgekühlt ist, könnt ihr die geschlagene Sahne auf dem Kuchen verteilen und zum Schluss mit Zimt bestreuen. Ich habe dazu eine Spritztülle benutzt und kleine Häubchen auf dem ganzen Kuchen verteilt.

Der Kuchen schmeckt super fruchtig, locker und vor allem nicht zu süß. Wegen dem Zimthauch oben drauf passt er super in die Winter- und Weihnachtszeit, kann aber natürlich auch zu jeder anderen Zeit gegessen werden. Der Bisquitboden ist super fluffig und bisher auch das beste Rezept was ich ausprobiert habe, er gelingt immer. Zudem ist er auch noch relativ schnell gebacken.

Vielleicht habt ihr ja mal Lust diesen Kuchen nach zu backen 🙂

Viele Grüße, eure Melanie