Hochzeitstorte mit essbarer Spitze

Anfang des Monats hatte ich die ehrenvolle Aufgabe meine erste Hochzeitstorte für die Schwester einer sehr guten Freundin zu backen. Da ich für die Torte etwas „besonderes“ ausprobieren wollte, habe ich mich das erste Mal an essbare Spitze rangewagt. Wenn man sich hierbei genau an die Anweisungen hält, kann eigentlich nichts schief gehen.

Hochzeitstorte

Als Grundteig für das große und die beiden kleinen Herzen, habe ich einen Schokoladenbisquit nach folgendem Rezept verwendet (gefunden in Kessy Bona`s Tortenkonfigurator). Die Menge hat genau für die drei Springformen gereicht:

  • 225 g Butter
  • 225 g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 175 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 EL warmes Wasser
  1. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen
  2. Die Springformen fetten und mit Mehl ausstäuben. Zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier nach und nach unterschlagen.
  3. Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen, die Mischung in zwei Teilen (erst die eine Hälfte, später den Rest) zum Butter-Zucker- Ei Gemisch geben und gut verrühren.
  4. Den Teig in die Formen füllen und 15-20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Springformrand lösen und ganz abkühlen lassen. Den Boden könnt ihr dann waagrecht halbieren.

Das große Herz habe ich mit Nugatsahne gefüllt nach folgendem Rezept:

  • 1 Packung Schokopuddingpulver
  • 50 g Zucker
  • 400 ml Milch
  • 200 g Nussnugatcreme (Nutella)
  • 2 Blatt Gelatine
  • 200 ml Sahne
  1. Aus Milch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding kochen, Nutella zugeben solange der Pudding noch warm ist.
  2. Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken und im Topf erhitzen. Etwas von dem Nugatcremepudding hinzugeben und nach und nach den Rest.
  3. Sahne steif schlagen und unter den Pudding rühren, wenn die Masse noch zu fest ist, kommt sie in den Kühlschrank bis sie fester wird.

Die beiden kleineren Herzen habe ich mit Vanillecreme gefüllt, nach folgendem Rezept:

  • 500 ml Milch
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 125 g Zucker
  • 400 ml Sahne
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 8 Blatt Gelatine
  1. Gelatine in etwas Wasser einweichen. Vanillepudding nach Anweisung kochen.
  2. Gelatineblätter ausdrücken und mit dem Mark der Vanilleschote in den noch warmen Pudding geben, unter Rühren vollständig auflösen. Den Pudding dann mit einer Frischhaltefolie abdecken (diese muss die Puddingoberfläche berühren, damit sich keine Haut bildet)
  3. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, diese dann vorsichtig unter den Pudding rühren. Die Creme dann für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie anfängt zu gelieren.

Nachdem die Herzen gefüllt sind, habe ich sie mit Ganache überzogen. Nachdem diese gut durchgekühlt ist, habe ich die Herzen mit weißem Marzipan überzogen.

Anschließend habe ich sie mit essbarer Spitze dekoriert. Hierfür habe ich folgendes Material benutzt:

Pulver für essbare SpitzeMustermatte

Die Mustermatte und das Magic Decor Pulver habe ich online bei Tortendeko gekauft. Beim Anrühren habe ich das Pulver noch rosa eingefärbt, da es sonst weiß ist.

Zum Schluß habe ich die Torte noch mit essbaren Schmetterlingen dekoriert (Amazon) und der Hochzeitsfigur (gestellt von der Brautmutter). Den rosa Tortenteller gibt es ebenfalls bei Tortendeko online zu kaufen.

Motivtorte für eine Hochzeit

Am letzten Wochenende waren mein Mann und ich auf die Hochzeit von einem seiner Arbeitskollegen eingeladen, da es ja immer etwas schwierig ist ein passendes Geldgeschenk zu basteln, habe ich einfach eine Motivtorte in Herzform gebacken. Drum Herum haben wir dann aus Geldscheinen Herzen geformt und diese aufgeklebt.

Hochzeitsmotivtorte

Als Grundlage habe ich wieder den schnellen Schokokuchen genommen, dieses Mal aber die doppelte Menge.

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Schokolade, zartbitter, mind. 70% Kakao
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung:

  1. Ihr schmelzt die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf und mischt diese Masse dann mit allen restlichen Zutaten.
  2. Den Teig gebt  ihr in eine gefettete Springform in Herzform und backt diesen 40 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Hochzeitsmotivtorte (3)

Den Kuchen habe ich über Nacht gut abkühlen lassen und habe ihn dann am zweiten Tag mit Ganache überzogen.

Am dritten Tag habe ich ihn dann dekoriert. Als erstes mit rotem Fondant überzogen, dies habe ich diesmal nicht selbst eingefärbt, da mir die Farben nicht intensiv genug waren. Mit weißem Fondant habe ich ein Band drum herum gewickelt und an einer Seite eine Schleife dazu geformt. Zum Schluss habe ich mit verschieden großen Ausstechern noch Blumen in weiß, rosa und rot ausgestochen und diese oben aufgeklebt. Dies geht ganz einfach mit einem Pinsel und ein bisschen Wasser.

Hochzeitsmotivtorte (4)

 

Hunde Motivtorte

Da es mal wieder Zeit für eine Motivtorte war und zufällig meine Mutter am Wochenende Geburtstag hatte, habe ich ihr zur Feier des Tages eine Motivtorte in Hundeform gebacken. Da ich weiß, dass sie Hunde über alles liebt, passte dies also ganz gut 🙂 Als Grundlage habe ich einen Bisquitboden gefüllt mit Erdbeercreme in eine Kuppelform gefüllt. Überzogen habe ich das Ganze dann mit weißer Ganache und anschließend mit Marzipan überzogen und so dekoriert, dass es wie ein Hund aussieht.

Motivtorte Hund

Bei dem Bisquitboden habe ich ein wenig geschummelt und fertig gekauften genommen, diesen habe ich in zwei unterschiedlich große Kuppel Backformen gefüllt und über Nacht im Kühlschrank verwahrt. Am selben Tag habe ich auch die weiße Ganache zubereitet und diese kalt gestellt. Für die Ganache habe ich 300 ml Sahne und 900 g weiße Blockschokolade im Topf erwärmt. Nachdem alles geschmolzen war, kam es dann zum Abkühlen in den Kühlschrank.

Rezept Erdbeercreme

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 g Magerquark
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Sahne
  • 7 Blatt Gelatine oder Gelatine Fix
  1. Die Erdbeeren wascht ihr und füllt 250 g mit der Milch in ein hohes Gefäß und püriert diese.
  2. Den Quark vermischt ihr mit Gelatine Fix und vermengt dies anschließend mit dem Zucker. Anschließend gebt ihr das Erdbeerpüree hinzu.
  3. Die Quarkmischung kommt nun für kurze Zeit in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit schlagt ihr die Sahne und schneidet die restlichen Erdbeeren in kleine Stücke.
  4. Wenn die Quarkcreme kurz vorm Gelieren ist, rührt ihr die Erdbeerstücke unter und fügt die Sahne hinzu.

Die Erdbeercreme habe ich dann in die mit Bisquitboden gefüllten Kuppelbackformen gefüllt und ebenfalls über Nacht im Kühlschrank gelassen, damit die Creme schön fest wird und nicht zerläuft. Zwei weitere Bisquitböden habe ich dann so zurecht geschnitten, dass sie als Deckel auf die Kuppelkuchen passen, damit die Erdbeercreme beim Umdrehen nicht heraus laufen kann.

Motivtorte Hund (3)

Am nächsten Tag wird der Bisquitboden mit der Erdbeercreme aus der Form herausgeholt, sodass man zwei unterschiedlich große Kuppelkuchen hat. Diese habe ich mit der weißen Ganache überzogen und ebenfalls wieder durchkühlen lassen. Zum überziehen habe ich weißes Marzipan genommen und dieses dann weiter mit farbigem Marzipan dekoriert.

Motivtorte Hund (2)

Den fertigen Hund habe ich auf eine Platte gesetzt, die ich vorher mit grün gefärbtem Fondant überzogen habe, die eine Wiese darstellen soll. Anschließend noch ein paar Marzipanblumen auf der Wiese angeordnet und grün gefärbtes Fondant durch die Knoblauchpresse gedrückt, als Grasbüschel und fertig ist der komplette Hund.

Motivtorte Hund

Zusammenfassung:

Tag 1: Bisquitböden zurecht schneiden und in die runde Kuppelform legen. Ganache zubereiten. Beides über Nacht kaltstellen.

Tag 2: Erdbeercreme zubereiten und ebenfalls in die Kuppelform füllen. Zwei weitere Bisquitböden als Deckel zurecht schneiden und auf die eingefüllte Erdbeercreme legen.  Über Nacht kalt stellen.

Tag 3: Kuchen aus den Formen lösen und die Ganache darauf verteilen. Ebenfalls für ein paar Minuten kalt stellen. Dann den Kuchen mit Marzipan eindecken und verzieren.

Eigentlich viel zu schade zum Anschneiden…

Ganache – eine Torte fondanttauglich machen

Das Rezept für die Ganache habe ich von Kessy Bona, mit diesem Rezept komme ich super zurecht und habe deswegen auch noch kein anderes ausprobiert. Aber erst einmal vorweg, was ist überhaupt Ganache und wozu ist diese nötig?

Ganache ist eine Creme aus Kuvertüre und Rahm, die man zum einen zum Befüllen von Torten verwenden kann, aber auch um einen Kuchen damit zu überziehen. Beim Überziehen mit Ganache bleibt der Kuchen länger saftig und alle “Löcher” werden gefüllt und Unebenheiten beseitigt. Man bekommt eine sehr schöne glatte Oberfläche für den Fondantüberzug. Hier das Rezept zum Überziehen von Kuchen (dies ist ein anderes, als wenn man den Kuchen mit Ganache füllen möchte)

Rezept für Torten mit 26 oder 28 cm Durchmesser

  • 600 g Schokolade, dunkel (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne

oder

  • 900 g Schokolade, hell (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die Schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Falls noch Ganache nach dem Überziehen des Kuchens übrig sein sollte, kann man diese auch super einfrieren und wieder verwenden.

Eventuell muss man den Kuchen mit einer zweiten Schicht Ganache überziehen, dafür einfach den Kuchen mit der ersten Schicht für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis dieser trocken ist. Der Kuchen kann dann mit einer zweiten Schicht überzogen werden. Zum Glätten kann man wunderbar eine Teigkarte und ein langes plattes Messer verwenden.

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Falls es dann immer noch Unebenheiten gibt, kann man ein Messer einfach in ein Gefäß mit heißem Wasser stellen und das Messer dann zum Glätten der restlichen Unebenheiten verwenden. Am besten stellt man den Kuchen dann über Nacht noch einmal in den Kühlschrank. Bevor man mit dem Überzug von Fondant beginnt, sollte man den Kuchen ca. 1-2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sich keine Kondensflüssigkeit bildet, die den Fondant aufweichen würde.

Alternativ zur Ganache habe ich auch schon einfachen Zuckerguss zum Eindecken von Torten verwendet. Dazu einfach die gewünschte Menge Puderzucker und Zitronensaft mischen, die Masse sollte nicht zu flüssig oder fest sein und den Kuchen damit einstreichen. Das Ganze sollte gut durchgetrocknet sein, bevor das Eindecken mit Fondant beginnt.

Monkey Island Motivtorte

„Ich bin Guybrush Threepwood, ein mächtiger Pirat“!

Wer kennt sie nicht, die legendäre Monkey Island Reihe, die in den 90´ern super beliebt bei (fast) allen PC Spielern war. Passend zu dem mega kultigen Adventure habe ich für 3 Freunde von mir eine Monkey Island Geburtstagsmotivtorte gebacken, da ich weiß das die 3 das Spiel gespielt und geliebt haben, so wie ich 🙂

Monkey Island Motivtorte

Als Grundlage habe ich mich wieder für einen super saftigen Schokoladenkuchen entschieden, der auch noch mehr als schnell gebacken ist:

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Schokolade, zartbitter, mind. 70% Kakao
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung:

  1. Ihr schmelzt die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf und mischt diese Masse dann mit allen restlichen Zutaten.
  2. Den Teig gebt  ihr in eine gefettete Springform in Herzform und backt diesen 40 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze. Stäbchenprobe nicht vergessen.

 

Nachdem der Kuchen gut durchgekühlt ist, habe ich ihn mit Ganache überzogen, die ich noch eingefroren hatte. Kurz in der Mikrowelle erwärmt und schon hatte sie die perfekte Konsistenz.

Ganache:

  • 600 g Schokolade (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Nachdem der Kuchen für die Bearbeitung mit Fondant vorbereitet ist, habe ich weißes Fondant blau eingefärbt und den Kuchen damit überzogen. Dann habe ich noch etwas Fondant in grün und braun eingefärbt und mir die Form der Insel ausgedruckt und diese als Vorlage zum Ausschneiden genommen. Island

Aus schwarzem und grauen Fondant habe ich dann die Affenköpfe mit dieser Vorlage ausgeschnitten Affenkopf

Die Monkey Island Figuren habe ich aus dem Internet doppelt ausgedruckt und mit einem Holzspieß auf den Kuchen gesteckt.

Monkey Island Motivtorte (2)

Eishockey Motivtorte

Da mein Mann ein riesengroßer Eishockey Fan (DEG) ist, war es für mich dieses Jahr klar,  dass ich ihm natürlich eine Eishockey Motivtorte zu seinem Geburtstag backe. Mein Mann hat natürlich geahnt, dass er eine Torte bekommen wird, nur was für eine war ihm nicht klar, die Überraschung war daher umso größer.

EishockeyMotivtorte

Als Grundlage habe ich mich für einen saftigen Zitronenkuchen entscheiden, den ich in einer großen Kastenform gebacken habe. Dafür musste ich die doppelte Menge der Zutaten verwenden, da er sonst nicht hoch genug geworden wäre. Das Rezept enthält die einfache Menge, die ihr dann einfach nur verdoppeln müsst.

Rezept:

  • 1 Zitrone, unbehandelt, die Schale
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 200 ml Orangensaft
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, den Saft
  • 200 ml Öl
  1. Den Ofen heizt ihr auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor. Die Schale von einer Zitrone reibt ihr fein ab. Die Eier werden mit Zucker dick cremig geschlagen. Dann werden Öl, Zitronensaft und Orangensaft zugegeben. Die abgeriebene Zitronenschale, Mehl und Backpulver rührt ihr rasch unter. Falls der Teig nicht zitronig genug ist, könnt ihr noch Zitronenaroma unterrühren.
  2. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Form und backt ihn auf der untersten Schiene im Ofen bei 200 ° C (Umluft 180 ° C) ca 50-55 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, könnt ihr sie mit Alufolie abdecken.
  3. Den abgekühlten Kuchen bestreicht ihr dann mit Zuckerguss (Puderzucker und Zitronensaft).

Der Grundkuchen ist somit fertig und durch den Zuckerguss auch schon fertig vorbereitet für den Überzug mit weißem Fondant. Wichtig ist, dass der Zuckerguss nicht mehr feucht ist. Ich habe dann weißes Fondant großflächig ausgerollt und den Kuchen damit überzogen. Für die Banden ringsherum habe ich Fondant mit Blütenpaste gemischt im Verhältnis 1:1. Dieses habe ich etwas dicker gelassen, damit es nicht sofort einknickt, man kann aber auch gut Spaghettis zum Stabilisieren benutzen. Aus braunem und schwarzen Modellierfondant (Fondant und Blütenpaste im Verhältnis 1:1) habe ich die Schläger geformt und einen Puck (schwarz). Die Tore habe ich aus rotem und weißem Modellierfondant geformt und zum Stabilisieren rohe Spaghettis verwendet. Mit Zuckerfarbe habe ich dann zum Schluss die Linien aufgemalt.

Der Kuchen war hinterher mächtig schwer wegen dem ganzen Fondant was verwendet wurde, hat meinem Mann aber gut gefallen, obwohl ich anscheinend noch ein paar Markierungen auf dem Feld vergessen habe, wo ich gleich darauf hingewiesen wurde 🙂

Motivtorte Herzform

Zum Valentinstag gab es dieses Jahr für meinen Mann eine Herztorte mit passendem Aufleger. Solche Herztorten kann man natürlich nicht nur für den Valentinstag backen, sondern auch zu jeder anderen Gelegenheit.

Motivtorte in Herzform

Als Grundlage habe ich mich für einen super saftigen Schokoladenkuchen entschieden, der auch noch mehr als schnell gebacken ist:

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Schokolade, zartbitter, mind. 70% Kakao
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung:

  1. Ihr schmelzt die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf und mischt diese Masse dann mit allen restlichen Zutaten.
  2. Den Teig gebt  ihr in eine gefettete Springform in Herzform und backt diesen 40 Minuten bei 160°C Ober-/Unterhitze. Stäbchenprobe nicht vergessen.

 

Nachdem der Kuchen gut durchgekühlt ist, habe ich ihn mit Ganache überzogen, die ich noch eingefroren hatte. Kurz in der Mikrowelle erwärmt und schon hatte sie die perfekte Konsistenz.

Ganache:

  • 600 g Schokolade (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Falls noch Ganache nach dem Überziehen des Kuchens übrig sein sollte, kann man diese auch super einfrieren und wieder verwenden.

Nachdem der Kuchen dann mit Ganache überzogen ist, kann er mit Rollfondant (Vanillegeschmack) von Satin Ice überzogen werden. Dafür habe ich die Arbeitsfläche mit Speisestärke bedeckt und auch das Nudelholz was zum Ausrollen verwendet wird. Dann wird das Fondant soweit ausgerollt, dass es optisch über die ganze Torte passt und mit Hilfe des Nudelholzes über die Torte gelegt. Alles Überstehende kann man dann mit dem Cutter abschneiden und die Fondantdecke wird an den Kuchen gedrückt.

Für den Tortenaufleger habe ich folgende Vorlage verwendet: Dok1

Dafür wird dann jedes Teil einzeln ausgeschnitten, eingefettet mit Palmin, auf das eingefärbte Rollfondant gelegt und mit dem Cutter ausgeschnitten. Die Einzelteile kann man dann mit Lebensmittelkleber zusammen kleben und auf den Kuchen legen.

Mit Zuckerglasur, die es überall im gut sortierten Supermarkt bei den Backzutaten zu kaufen gibt, wird dann noch eine Umrandung gezogen, die farblich zum Rest der Torte passt. Und das war es dann auch schon 🙂

Gemüsegarten Motivtorte

Nachdem ich jetzt also endgültig dem Backfieber verfallen bin und mir alle passenden Werkzeuge zum Backen von Motivtorten besorgt habe, habe ich mich an meine erste komplette Torte gewagt. Da man eine Motivtorte nicht mal eben so backt, sondern auch meistens einen Anlass braucht, habe ich mir den Geburtstag eines ganz lieben Kollegen ausgesucht. Die Torte sollte natürlich auch etwas mit seinen Interessen zu tun haben und da er viel in seinem riesigen Garten pflanzt und buddelt, habe ich mich also für eine Gemüsegartentorte entschieden. Wichtig beim Backen von Motivtorten ist immer die 3 Tage Regel: Am ersten Tag backt man den Boden, kümmert sich um die Füllung (falls man seine Torte überhaupt füllen möchte, mit Buttercreme oder ähnlichem) und stellt die Ganache her. Wenn der Boden gefüllt werden möchte, muss er gut abgekühlt sein, wenn man ihn halbiert oder drittelt, da er sonst sehr bröselig ist. Gut lässt er sich morgens backen und abends dann befüllen. Am zweiten Tag kann der Kuchen dann mit Ganache überzogen werden, als Grundlage für den Fondantüberzug. Gerne auch zweimal, damit die Ganache auch wirklich schön glatt ist. Am dritten Tag geht es dann ans Eindecken mit Fondant und an das weitere Dekorieren der Torte. Die einzelnen Arbeitsschritte lassen sich natürlich auch verkürzen, falls man einen fertigen Boden nimmt und noch Ganache eingefroren hat.

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Als Grundlage habe ich eine Nuss – Vanille – Torte gebacken:

Für den Teig:

  • 125 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g Haselnüsse, möglichst frisch gemahlene
  • 125 g Mehl
  • 4 Eier, getrennt
  • 1/2 Tasse Milch
  • 1/2 Pck. Backpulver

Für die Füllung:

  • 1 Pck. Puddingpulver, Vanille für 500 ml
  • 500 ml Milch
  • Zucker
  1. Aus dem Puddingpulver wird nach Anweisung auf der Packung ein Pudding aus Milch und Zucker gekocht und dieser dann mit Frischhaltefolie überzogen. Die Folie wird benutzt, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet.
  2. Die Eiweiße der 4 Eier werden dann zu steifem Schnee geschlagen. Die Butter wird mit dem Zucker schaumig gerührt und nach und nach werden die Eigelbe untergerührt. Abwechselnd werden dann das mit Backpulver vermischte Mehl , die Nüsse und die Milch dazu gegeben und alles verrührt. Als letztes wird der Eischnee darunter gezogen.
  3. Der Teig kommt dann in eine 26er Springform und wird im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 180° C ca. 45 Minuten gebacken. Mit der Stäbchenprobe wird dann kontrolliert ob er schon durch ist. Ansonsten etwas länger backen lassen.
  4. Den Tortenboden  gut auskühlen lassen und dann einmal quer durchschneiden (wer möchte gerne auch zweimal), so dass man zwei Böden hat. Die Torte wird dann mit Vanillepudding befüllt.

Nachdem die Torte dann fertig ist, wird sie mit Ganache überzogen. Das Rezept für die Ganache habe ich von Kessy Bona, mit diesem Rezept komme ich super zurecht und habe deswegen auch noch kein anderes ausprobiert. Aber erst einmal vorweg, was ist überhaupt Ganache und wozu ist diese nötig?

Ganache ist eine Creme aus Kuvertüre und Rahm, die man zum einen zum Befüllen von Torten verwenden kann, aber auch um einen Kuchen damit zu überziehen. Beim Überziehen mit Ganache bleibt der Kuchen länger saftig und alle „Löcher“ werden gefüllt und Unebenheiten beseitigt. Man bekommt eine sehr schöne glatte Oberfläche für den Fondantüberzug. Hier das Rezept zum Überziehen von Kuchen (dies ist ein anderes, als wenn man den Kuchen mit Ganache füllen möchte)

Ganache:

  • 600 g Schokolade (Kuvertüre)
  • 300 ml Sahne
  1. Die Sahne wird in einem Topf auf dem Herd zum Kochen gebracht.
  2. Die schokolade wird grob gehackt.
  3. Dann wird die Schokolade zu der heißen Sahne in den Topf gegeben.
  4. Ein paar Minuten warten, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist, dann kräftig mit einem Löffel durchrühren. Über Nacht sollte die Ganache dann an einem kühlen Ort durchziehen.

Wenn die Ganache zum Überziehen zu fest sein sollte, kann man diese für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie flüssiger wird.

Falls noch Ganache nach dem Überziehen des Kuchens übrig sein sollte, kann man diese auch super einfrieren und wieder verwenden.

Am zweiten Tag wird dann die Torte mit der am Vortag hergestellten Ganache überzogen. Dies lässt sich am besten mit einem Teigschaber machen, eventuell muss der Vorgang auch 1-2 mal wiederholt werden, damit die Ganache auch hinterher schön glatt ist. Nach der ersten Schicht kann man die Torte für ca. 5 Minuten in den Kühlschrank stellen und dann die zweite Schicht überziehen.

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Am dritten Tag kann dann die Torte mit Fondant überzogen werden. Hierfür habe ich mir folgendes Werkzeug bereit gestellt:

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  • Modellierwerkzeug und einen Ausrollstab für das Fondant
  • Palmin Pflanzenfett zum Einreiben der Hände, damit das Fondant gut durchgeknetet werden kann
  • Lebensmittelkleber zum Festkleben der Möhren, Steine und Holzlatten
  • Speisestärke, damit das Fondant beim Ausrollen nicht festklebt
  • Rollfondant mit Vanillegeschmack von Satin Ice
  • Wilton Glasurfarben zum Einfärben des Fondant

Als erstes werden die Hände mit Pflanzenfett eingerieben und ein großes Stück Fondant ordentlich durchgeknetet. Dann färbt man das ganze mit Blattgrün Glasurfarbe von Wilton ein, damit es aussieht wie eine große Rasenfläche. Der Rollstab wird mit Speisestärke eingerieben und auch die Arbeitsfläche, damit das Fondant beim Ausrollen nicht festklebt. Das Fondant kann man relativ dünn ausrollen, aber auch nicht zu dünn damit es später nicht reißt. Wenn es ausgerollt ist und es optisch über den ganzen Kuchen passt, kann man es auf ein Nudelholz wickeln und über die Torte legen. Das überschüssige Fondant wird mit dem Modellierwerkzeug abgeschnitten und der Überzug dann auf der Torte festgedrückt.

Zum Formen der Steine, der Möhren und des Holzzauns wird das Rollfondant im Verhältnis 1:1 mit Blütenpaste gemischt, ebenfalls von Satin Ice zu empfehlen. Die Mischung wird dann in der jeweiligen Glasurfarbe eingefärbt und geformt. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zum Befestigen auf der Torte wird der Lebensmittelkleber verwendet. Um die Figuren noch zu stabilisieren, damit sie nicht umkippen, kann man Spaghettistücke benutzen. Für die Blumenerde habe ich zerbröselte Oreo Kekse verwendet.

Meinem Kollegen hat es glaube ich sowohl optisch als auch geschmacklich gefallen 🙂

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Viele Grüße, eure Melanie